Hartola
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Seit der Eisenzeit bewohnt
Hartola war schon in der Eisenzeit bewohnt. In historischen Quellen wird es zum ersten Mal im Jahre 1398 erwähnt: der Papst versprach allen Einwohnern von Hartola die Vergebung ihrer Sünden, wenn sie den Gottesdienst besuchen würden. Die Hartola-Bewohner gehörten zur Grossgemeinde Sysmä. Unter der Leitung von Gouverneur Adolf Tandefelt wurde die gemeindliche Selbständigkeit beantragt und endlich, am 31.8.1784, erklärte der schwedische König Gustav III Hartola zu einer selbständigen Gemeinde. Er benannte die Gemeinde nach dem Thronfolger Gustav Adolf - Gustav Adolfs Gemeinde. Einer Überlieferung zufolge soll der König Anfang des 19. Jahrhunderts Hartola besucht haben - als Erinnerung daran ist im Itä-Häme-Museum der königliche Thron ausgestellt. Aufgrund dieser Fakten nennt sich Hartola seit 1987 “Königliche Gemeinde” - die einzige in der Republik Finnland!

Die Geschichte der Region ist seit Jahrhunderten durch Gutshöfe geprägt, auch in Hartola gab es insgesamt acht Gutshöfe. Der größte war Koskipää, der in seiner Blütezeit 25.000 Hektar Land umfaßte. Damals waren ihm fast 200 Bauern untergeordnet. Heute ist Koskipää mit seinen Parkanlagen ein ansehnliches Museums- und Ausstellungsgebiet, wo u.a. auch das Itä-Häme-Museum zu finden ist. Der Gutshof Eko bietet Schulungsdienstleistungen unter dem Namen Institut Itä-Häme an, und das Herrenhaus Tollinmäki ist eine beliebte Stelle für Feste und Tagungen.